1.1 Gruppe 0: Identnummern. Formale und Verwaltungsangaben

      1. #000 Satzkennung
      2. #002 Identnummer der Zentraldatei
      3. #003 Lokale Identnummer
      4. #004 Datum Ersterfassung
      5. #005 Satzart
      6. #007 Datum letzte Korrektur
      7. #008 Vermerk über die Meldung an die Zentraldatei
      8. #010 Sigel/Name der besitzenden Institution
      9. #012 Identnummer der Gesamtheit
      10. #013? Aufruf externer Programme
      11. #015 Benutzungsbeschränkungen
      12. #020 Interne Vermerke
      13. #023 Standort. Ständiger Aufbewahrungort
      14. #023a Aktueller Standort
      15. #024 Bearbeitungs-, Erschließungsstand
      16. #024p Planungen zur Bearbeitung
      17. #024s Bearbeitungs- und Satzstatus
      18. #025 Erhaltungszustand. Restaurierung
      19. #025a Erhaltungszustand codiert
      20. #025b Besonderheiten bei Erhaltungsmaßnahmen
      21. #025s Bestandsschäden, Verzeichnung für Statistik
      22. #026 Abrufzeichen
      23. #029 Autor / Urheber der Beschreibung
      24. #030 Statistik
      25. #041 Identnummer Benutzerdatensatz
      26. #054 Provenienz, Erwerbung, Verlust
      27. #054a Zugangsart
      28. #054b Bestellunterlage
      29. #054d Zugangsdatum
      30. #054h Lieferant
      31. #054l Verlust. Abgang
      32. #054p Preis
      33. #054r Besitzvermerke
      34. #054w Wert
      35. #062 Mitteilungen an die Zentraldatei
      36. #074 Zugangsnummer. Inventarnummer
      37. #074a Alte Inventarnummer
      38. #074g Aktenzeichen (Geschäftsakte, Handakte)
    1. Signaturkategorien
      1. #080 Signatur
      2. #080a Alte Signatur
      3. #080b Signatur Bilddokumentation
      4. #080c Signatur Papierkopie
      5. #080d Signatur Digitalisierung
      6. #080f Signatur Sicherungsverfilmung
      7. #080g Grundsignatur
      8. #080m Signatur Sekundärformmaster
      9. #080o Signatur Original
      10. #080p Parallelsignatur
      11. #080r Signatur Restaurierungskartei
      12. #080s Signatur anderer Institutionen
      13. #080v Signatur Videoaufnahme
      14. #080w Arbeitssignatur
In der Gruppe 0 sind die Neuerungen bei der Kategorisierung in der letzten Aktualisierung des MAB-Formats nicht umgesetzt oder für MAB-2 vorweggenommen; die Kategorisierung nach den RNA der ersten Fassung wurde beibehalten. Die Inhalte der MAB-Felder sollen aber abbildbar werden. Die MAB-Definition ist im Fluß, eine generelle Anpassung im Rahmen des sinnvoll Machbaren mag später erfolgen, falls dies notwendig erscheinen sollte. Definition und Strukturierung des Internformates werden aber immer von der des Austauschformates abweichen. Im Grunde handelt es sich bei der Annäherung an die MAB-Kategorisierung um nichts anderes als um eine mnemotechnische Hilfe.

#000 Satzkennung

Feld fester Länge, das im Falle einer Datenlieferung gemäß den Konventionen des Datentausches (in der Regel MAB-Format in der jeweils gültigen Spezifikation) erzeugt wird.

#002 Identnummer der Zentraldatei

Feld ist wiederholbar: #002A#002D.

Teilfeld z: Namenskürzel für die Zentraldatei, falls es sich nicht um die Standarddatei handelt

Es mag bereits Institutionen geben, in denen mit Weitblick gearbeitet und auch ohne schon bestehende Kommunikationsroutinen mit Sammelstellen aus anderen Bereichen darauf geachtet wird, einen Datentausch vorzubereiten.

Folgende Standardzentraldateien werden angenommen:

Satzart k
GKD
Satzart p
PND
Satzart qw
SWD

Auswertung: Text: ja – Register: 10.

#003 Lokale Identnummer

Das Feld enthält zunächst bis zu drei Buchstaben, die die Satzart bezeichnen, der der neue Datensatz zugehört. Unmittelbar danach – die Identnummern müssen strikt alphanumerisch sein – folgen Ziffern. Wenn man eine andere Lösung bevorzugt, müssen die Parameterdateien angepaßt werden. Die hans.exe „liest“ den Index und erzeugt automatisch die nächste zu vergebende Nummer. Beim Arbeiten ohne hans.exe ist Bedingung für eine automatische Nummernvergabe, daß vor Abspeichern des Datensatzes das Feld #003 in folgender Form vorbesetzt ist: 'Satzart?'; beispielsweise im Personenstammsatz: 'p?'. Die Abfrageliste ist entsprechend eingerichtet. Mit der Identnummer wird der Primärschlüssel gebildet, durch den Datensätze eindeutig identifiziert werden. Ohne das Feld #003 wird die Verarbeitung der Parameterdateien abgebrochen. Mitgeliefert werden in der Datei FILE: hans_255.hld Datensätze, die für die einzelnen Satzarten die Zählung initialisieren. Außerdem ist ein Satz mit der Identnummer xy0 vorhanden. Nehmen Sie ihn in Ihre Datenbank auf, ist sichergestellt, daß bei fehlender #003 trotzdem eine Identnummer produziert wird. Die allegrointerne Identnumernverwaltung erfordert einen manuell erstellten ersten Datensatz. In Register 10 finden Sie unter 'xy' dann alle Sätze, die Sie ohne Identnummer abzuspeichern versucht haben (obwohl eigentlich alles getan wurde, dies zu verhindern). Der herausragenden Bedeutung des Feldes entsprechend, wird die nachträgliche Änderung von Identnummern vom Programm verweigert. Dies könnte nur der Systembetreuer bzw. allegro-Experte durch Manipulieren der Konfigurationsdatei. Die Nummern sollten ohne führende Nullen eingetragen werden. Man täuscht sich leicht über den Umfang, den eine Datenbank annehmen kann. Später muß dann u.U. in allen Stamm- und Titelsätzen eine Position hinzugefügt werden. Eine korrekte Sortierung im Index 10 durch führende Nullen erledigt das Programm. Die frühere Lösung, die Identnummer als Zusammensetzung von #003 – das Feld enthielt nur den Zähler für die jeweilige Satzart – und #005 – den Kennbuchstaben für die Satzart – zu definieren, erwies sich als problematisch. Identnummern in verknüpften Aufnahmen (Untersätzen) haben die Form (Beispiel): b1234+04=Bl. 34-38 Dies bedeutet:

Form: Id.-nr.d.überg.Aufnahme + Teilezählg.i.Sortierform = Teilezählg.f.Druckausgabe

Auswertung: Text: ja – Register: 10.

#004 Datum Ersterfassung

Form: Datum (JJJJMMTT/HHMMSS)[Bearbeiterkürzel Datenerfasser]

Dieses Feld wird beim Abspeichern des Datensatzes automatisch besetzt.

Auswertung: Text: ja (falls #007 unbesetzt) – Register: 11, Segment B.

#005 Satzart

Der Code für die Satzart besteht aus bis zu drei Buchstaben. Das Feld hat den Charakter einer Steuerkategorie für die Erfassung und die Auswertung aller anderen Felder. Je nach Satzart sollen spezifische Bildschirmdarstellungen und Exportformate definiert werden. Dadurch ist es möglich, dieselben Kategorienummern für die Erfassung verschiedener Medien zu benutzen. Vermieden wird so – wie mancherorts zu beobachten – eine Aufblähung der Kategorisierung zur vierstelligen Feldnumerierung mit redundanten Feldinhalten. In der Liste werden auch Satzarten genannt, die noch nicht im Detail definiert wurden. In diesen Fällen wären Stellungnahmen von Anwedern bzw. Interessenten sehr hilfreich. Die folgende Übersicht führt alle Satzarten an.

a
Akte. Archivalie
b
Brief
d
Druck
da
altes Buch (1501 - 1800, vgl. dip)
de
Einblattdruck. Flugschrift
df
Flugblatt (20. Jahrhundert)
dg
Druckfragment
dh
Hochschulschrift
di
Inkunabel
dip
Postinkunabel (vgl. da)
dk
Atlas
dl
Loseblattausgabe
dm
Musikdruck
dp
Periodikum
du
unselbständige Veröffentlichung
dub
unselbständige Veröffentlichung: Beitrag
dut
unselbständige Veröffentlichung: Zeitungsartikel
dz
Zeitung
e
Einband
f
Mikroform
h
Buchhandschrift
ha
Mittelalterliche Handschrift
hf
Fragment einer Handschrift
hi
Illuminierte Handschrift
hm
Musikhandschrift
ho
Orientalische Handschrift
hu
Urkunde
i
Kunst. Kunstgewerbe. Graphisches Material
ia
Architektur
id
Kunstdruck, Kunstblatt, Poster
if
Foto
ig
Graphik
im
Gemälde
in
Künstlerisches Objekt. Plastik
io
Kunstgewerbliches Objekt. Objekt allg. (auch: Globus)
ip
Plakat
it
Textilien
j
Spiel
k
Stammsatz Körperschaft
l
Lebensdokument
m
Kartenmaterial
n
Nachlaß
nb
Bibliothek
nc
Sammlung
ne
Ausstellung
ny
Kryptonachlaß
nz
sonstige Gesamtheit
o
Datei. Datenträger
oc
CD-ROM
od
Diskette
om
Magnetband
p
Stammsatz Person
pf
Freitext PER / KOR (nur in Untersätzen)
pz
Zeittafel PER / KOR (nur in Untersätzen)
q
Normierungen. Für Sacherschließung, Titel, Quelle
qc
Code. Notation
qq
Quelle für unselbständige Schriften
qt
Einheitssachtitel
qw
Schlagwort
s
Sammelstück(e)
t
Text (Eingabe ''!)
tc
Zitat
te
Textedition
tg
Glossar, Lexikoneintragung
tu
Überschrift, Zwischentext
u
Blindenmaterial
v
Tonträger. Bildträger
vc
CD
vd
DAT-Band
vf
Film
vp
Bildplatte
vr
Tonbildreihe
vs
Schallplatte
vt
Tonband
vu
Tonbandkassette
vv
Videokassette
vy
multimedial
w
Werkmanuskript
wm
Notenmanuskript
z..
Administration. Adressen (in einer parallelen Datenbank ADMIN)
zx
Einbindung externer Programme
zy
Kategorienbeschreibung, Menuetexte, Layout

Im Untersatz kann, muß aber nicht, eine für den Untersatz spezifische Satzart eingetragen werden. Kennzeichen für das Vorliegen eines Untersatzes ist: in #003 kommt ein '+' vor. Empfohlen wird jedoch eine generelle Besetzung des Feldes #005. Das Feld #005 muß auch im Untersatz mit der Kennung für eine spezifische Satzart besetzt sein, wenn dies für Selektionen wichtig wird, z.B in Katalogisaten von Sekundärformen. Ist die Vorlage eine Sekundärform (Mikroform etc.), so ist zunächst das Original zu erfassen; die Daten zur Sekundärform werden in einer Unteraufnahme angefügt, und dann mit der entsprechenden Satzart. Deshalb können die MAB-Felder der Gruppe 6 für Sekundärformen weggelassen werden.

Hinweis: Wenn, wie vorgeschlagen, die ersten Zeichen des Feldes #003 die Kennbuchstaben für die Satzart sind, bräuchte das Feld #005 eigentlich nicht vorzukommen. Ich habe mich entschlossen, es in der Standarddefinition aus Sicherheitsgründen und wegen der Bedeutung des Feldes #005 trotzdem als obligatorisch vorzusehen. Vgl. RNA, Anhang: Nachlaßmaterialien und Satzarten.

Teilfeld r: Benutztes Regelwerk

d
RAK-Anwendung der Deutschen Bibliothek
e
RAK-ÖB
f
RAK-WB
g
Sonstige RAK-Anwendung
h
Preußische Instruktioneni
i
Verzeichnis der Drucke des 16. Jahrhunderts (VD-16)
j
Umsetzung aus AACR
l
LoC Name Authority
n
RNA. DFG-Richtlinien Handschriftenkatalogisierung
r
RSWK
y
DIN 1505
z
Sonstiges Regelwerk;
der Name des Regelwerks wird im Anschluß an die Namensform nach t angefügt.

Beispiele: 005 brg 005 hmrzRISM Hinweis: Meist wird das Teilfeld r nicht angelegt. Es wird erst wichtig, wenn lokal oder überregional nach unterschiedlichen Regelwerken erfaßte Daten zusammengespielt werden.

#007 Datum letzte Korrektur

Form: Datum (JJJJMMTT/HHMMSS)[Bearbeiterkürzel Datenerfasser]

Dieses Feld wird beim Abspeichern eines korrigierten Datensatzes automatisch besetzt.

Auswertung: Text: ja – Register: 11, Segment B.

#008 Vermerk über die Meldung an die Zentraldatei

Das Feld ist wiederholbar: #008A#008D.

g
gemeldet
m
melden
n
nicht melden

Teilfeld z: Name der Zentraldatei

Ohne weitere Angaben wird die Kennung auf die Standardnormdatei, deren Identnummer womöglich in #002 vermerkt wurde, bezogen. Ansonsten ist ein Kürzel für die gemeinte Zentraldatei in Teilfeld z anzuführen: 002AmzZKA.

Textform. Keine Indexauswertung.

#010 Sigel/Name der besitzenden Institution

Angehängt ist 'Sigel/Name der katalogisierenden Institution', falls nicht identisch mit der besitzenden Einrichtung.

Die Besetzung erfolgt in der Regel erst bei Lieferung an die Zentraldatei. Ist kein gebräuchliches Sigel für die Institution bekannt – wenn etwa im lokalen System kleinere Einrichtungen nachgewiesen werden – so wird eine Kurzform benutzt. Standard für den Austausch ist die erzeugbare Form: 'Ländercode¸/¸Ort,¸Name'.

Auswertung: Text: ja – Register: 9, vor Signatur.

#012 Identnummer der Gesamtheit

Form: Identnummer+Zählung=Druckform der Zählung

Das Feld erzeugt in Bildschirmanzeige/Druck den Text für den Gesamttitel gemäß der Satzart n, also der Gesamtheit, der das betreffende Objekt angehört. In der Regel werden nur Gesamtheiten der obersten Stufe vermerkt, alle anderen Abhängigkeiten mittels Feld #003 abgebildet und Gesamttitel der unmittelbar übergeordneten Stufe in #451 eingetragen. Eine Zählung wird gegebenenfalls mit '+' angefügt.

In der Aufnahme für die Gesamtheit eingetragene Sperrvermerke (#015c) gelten auch für das Einzelstück, wenn in #012 deren Identnummer steht. Eine Entsperrung nur eines Datensatzes (als Ausnahme) geschieht durch das Eintragen eines zurückliegenden Datums in Feld #015c.

Das Feld wird in verknüpften Aufnahmen (Untersätzen) nicht verwendet. Es dient der eindeutigen Zuordnung von selbständigen Datensätzen, ohne daß aber in der Bildschirmanzeige die Hierarchie durch Nachladen aller Details vollständig abgebildet wird.

In der Formalkatalogisierung benötigte Gesamttitel werden in Feld #451 vermerkt. Die Identnummer kann aus Register 9 einkopiert werden, sie steht dort neben der Signatur. Nicht übernommen werden darf die durch Nullen ergänzte sortierfähige Form der Identnummer aus Register 10, die sich später ändern kann.

Auswertung: Text: ja – Register: 10 mit Zusatz '*'.

#013? Aufruf externer Programme

Feld ist wiederholbar #013A#013Z, #013a#013z.

'?' steht für einen Kennbuchstaben der erwarteten häufigsten Varianten:

a
Abstract (ASCII-Text oder Graphik)
b
Titelei (ASCII-Text oder Graphik)
d
Dokumentation (ASCII-Text oder Graphik)
e
Elektronisches Buch
g
Graphik (Abbildung)
i
Inhaltsverzeichnis (ASCII-Text oder Graphik)
k
Klappentext (ASCII-Text oder Graphik)
m
Musik
p
Anwendungsprogramm (z.B. [allegro-]Datenbank mit Fremddaten)
r
Register eines Werkes (ASCII-Text oder Graphik)
s
Gesprochener Text
t
Volltext (ASCII-Text)
v
Video
w
Wasserzeichen
y
Multimedia

Teilfeld h
Zusatzinformation zum externen Programm bzw. frei formulierte Angaben zum eingebundenen Objekt für das Menue auf der Anzeigeebene

Teilfeld t
Programmtyp. Die Angabe ist notwendig, wenn aus der Definition des Kategoriefolgezeichens und der Extension des eingebundenen Programms der Programmaufruf nicht erzeugt werden kann.

Am Feldanfang stehen der Name der Datei, die das Programm startet, oder der Name der Datei, die ein über das Kategoriefolgezeichen bzw. den Programmtyp in t angesprochenes Programm beim Start laden/starten soll. Die Eintragungen in Feld #013ff. erzeugen ein Menue, das durch Drücken von <Alt-g> aktiviert wird. Die eingegebene Ziffer startet das ausgewählte Programm. Nach Verlassen des externen Programms befindet man sich wieder in der Datenbank an der Ausgangsstelle. In Register 7 erfolgt der Nachweis der Datensätze (#800/#801, #370c oder #371 oder #100+#310 oder #100+#331), zu denen externe Programme bzw. Objekte zur Verfügung stehen.

Die Kategoriefolgezeichen und der Programmtyp werden in Datensätzen der Satzart zy bzw. Satzart zx definiert und in der Datei FILE: hans_255.hld gespeichert. Die Standardtexte für die Kategoriefolgezeichen werden mit dem Programm ausgeliefert und sind in Register 11 im Segment '!013' zu finden. Programmtypen stehen in Register 11 im Segment X, Programmaufrufe im Segment Y (Siehe die Beschreibung der Satzarten zx und zy).

Beispiel: gescanntes Autograph

#013 gbild.gif [Name der Graphikdatei] [In Satz zy013 ist definiert, welche Bedeutung dem Kategoriefolgezeichen g zukommt. In einem Stammsatz der Satzart zx wurde der Typ „Graphik“ definiert, der Programmaufruf eingetragen und eventuell definiert, in welchem Verzeichnis Graphik-Dateien zu suchen sind.]

oder:

#013 bild.exehAusschnitt [Die angegebene Extension .exe steuert den Programmaufruf.]

oder:

#013A bildtexehFaksimile [Der angegebene Dateityp exe im Teilfeld t steuert den Programmaufruf.]

Auswertung: Text: ja – Titelnachweis in Register 7.

[ WEITERE BEISPIELE NOCH EINFÜGEN ]

#015 Benutzungsbeschränkungen

Feld ist wiederholbar #015A#015D.

Textform. Keine Indexauswertung.

Teilfeld c
Datum, bis zu dem ein Objekt für die Benutzung gesperrt ist

Form: TT.MM.JJJJ

Auswertung: Text: Ist das eingetragene Datum noch nicht erreicht, wird lediglich der Vermerk vor dem Teilfeld und der Standardtext „Daten gesperrt bis ...“ ausgegeben. In der Aufnahme für die Gesamtheit (Satzart n?) eingetragene Sperrvermerke gelten auch für das Einzelstück, wenn in #012 deren Identnummer steht. Eine Entsperrung nur eines Datensatzes (als Ausnahme) geschieht durch das Eintragen eines zurückliegenden Datums. Register: 11 mit Standardausgabe „C JJJJ/MM/TT Signatur“.

Teilfeld r
Inhaber der Rechte

Urheberrechte für das Gesamtwerk einer Person werden im Personenstammsatz vermerkt.

Auswertung: Text: ja – Register: 11, Segment R mit Signatur.

#020 Interne Vermerke

Feld ist wiederholbar #020A#020D. Interne Vermerke, z.B. bestimmte Angaben zur Erwerbung, werden im OPAC nicht angezeigt, sie sind nur nach Umschalten auf die kategorieweise Darstellung sichtbar. Dies ist nur im Erfassungsmodus möglich. Keine Indexauswertung.

#023 Standort. Ständiger Aufbewahrungort

Mehrere Angaben werden durch  getrennt.

Falls die Signatur nicht schlüssig Auskunft über den Standort gibt, können hier (registerfähige) Angaben gemacht werden. In Register 9 wird vor die Angaben ein 'S' gesetzt, um die Eintragungen von den Signaturen etc. zu separieren.

Auswertung: Text: ja – Register: 9, Segment S.

#023a Aktueller Standort

z.B. bei Dauerleihgaben.

Auswertung: Text: ja – Register: 9, Segment S.

#024 Bearbeitungs-, Erschließungsstand

Benennung des Ist-Zustandes.

Textform. Keine Indexauswertung.

#024p Planungen zur Bearbeitung

Aufführen der geplanten Maßnahmen zur Bearbeitung, Erschließung, Restaurierung etc. Eingabe von Freitext oder von Codes für v.a. Maßnahmen zur Bestandserhaltung. Nach dem Codebuchstaben kann nach Blank die Eingabe mit Freitext fortgesetzt werden, z.B. mit dem Datum der Durchführung oder zum Verbleib des Originals.

Codes:

b
Buchbinder
e
Massenentsäuerung
g
Begasen
f
Sicherungsverfilmung
k
Kopie
r
Bestrahlen
s
Papierspalten

Auswertung: Text: nein, ausgegeben werden nur die codierten Angaben Register: 11 mit Standardtext „P [Code aus #025b] Signatur“.

#024s Bearbeitungs- und Satzstatus

Kennungen, v.a. für den Datentausch:

a
Autopsie
d
Übernahme aus anderen Quellen
e
konvertierte Altdaten
g
vervollständigte provisorische Aufnahme
p
provisorischer Datensatz
z
keine Angaben

#025 Erhaltungszustand. Restaurierung

Feld ist wiederholbar: #025A#025Z. U.a. Angaben zu Beschädigungen etc., die eventuelle Benutzungseinschränkungen begründen, sowie Darstellung durchgeführter Sicherungs- und Restaurierungsmaßnahmen.

Textform. Keine Indexauswertung.

#025a Codierte Erfassung des Erhaltungszustandes

Teilfeld d: Zeitliche Zuordnung (falls #425 unbesetzt)

14
vor 1500
15
16. Jh
16
17. Jh.
17
18. Jh
180
1800-1859
186
1860-1959
196
ab 1960

Teilfelder:

e
Zustand Einband
b
Zustand Buchblock
m
Zustand Papier/Material
jeweils


1
unbeschädigt


2
leicht beschädigt


3
stark beschädigt
s
Stabilität Material

Papier:
1
3x Eckfalzung möglich


[2]



3
Ecke fällt ab
i
Erscheinungsbild

Papier:
1
nicht vergilbt


2
leicht vergilbt


3
stark vergilbt
a
Analytik (Papier: pH-Wert)

Papier:
1
pH >> 7 (alkalisch)


2
pH=7 (neutral)


3
pH <7 (sauer)

Auswertung: Register: 11, Segment S mit Kennung Z[Teilfeldkennung].

#025b Besonderheiten, die bei Erhaltungsmaßnahmen berücksichtigt werden müssen

Ist vorhanden?

h
Handkolorierungen, Handzeichnungen
l
Leder
m
Buchmalerei
p
Plastik
t
Metall

Auswertung: Register: 11, falls #024p vorhanden ist, mit Standardtext „P [Code aus #025b] Signatur“.

#025s Bestandsschäden, Verzeichnung für Statistik

Teilfelder:

b
Schäden am Buchblock
e
Schäden am Einband
t
Schäden am Einzelblatt

Codes zur Besetzung der Teilfelder b, e, t:

1
mechanischer Schaden durch Benutzung
2
Schaden, bedingt durch Lagerbedingungen
3
biologischer Schaden (Schimmel)
4
Wasserschaden
5
Brandschaden
6
Säurefraß (Schaden durch Beschreibstoff)
7
Tintenfraß, Farbfraß (Schaden durch Beschreibmittel)

Mehrere Angaben werden durch  getrennt.

Auswertung: Register: 11, Segment S mit Kennung S[Teilfeldkennung].

#026 Abrufzeichen. Bearbeiterkürzel [Zähler]

Mehrere Angaben werden durch  getrennt.

Zweck: Selektion für Exporte, wenn z.B. die Signatur oder eine andere Kategorie als Selektionskriterium nicht ausreicht; Möglichkeit für Erfasser, auf die eigenen Aufnahmen zuzugreifen.

Auswertung: Text: nein – Register: 11, Segment B.

#029 Autor / Urheber der Beschreibung

(Kennzeichnung geistigen Eigentums)

Mehrere Angaben werden durch  getrennt.

Form: Titel¸Vorname¸Nachname [oder Identnummer]

Auswertung: Text: ja – Register: 11, Segment A.

#030 Statistik

Eine Untergliederung ist geplant (Vorschläge?).

#041 Identnummer des Benutzerdatensatzes in der verwaltungsinternen Datenbank

Feld ist wiederholbar #041A#041Z, #041a#041z.

Form: Das 1. Zeichen ist ein 'j' oder ein 'n', je nachdem ob eine Einverständniserklärung zur Weitergabe der Daten (Anschrift, benutzte Bestände) vorliegt oder nicht, dann folgt nach Unterstrich die Identnummer.

Auswertung: Text: nein – Register 11, Segment R mit Signatur, falls 'j'.

#054 Angaben zu Provenienz, Erwerbung, Verlust (Text)

Feld ist für Text wiederholbar: #054A#054D.

Eingabe von Freitext, u.a. Angaben zu Besitzvermerken, Vorbesitzern, Exlibris, Bibliotheksstempeln, Wappen; zu Bewertungs-, Aussonderungs- und Kassationsmaßnahmen bei der Übernahme; mögliche Änderungen des Umfangs wie erwartete Zugänge, Abgänge, Deponierungen; Rechtsgrundlage der Bestandsübernahme.

Ausführlichere Angaben zur Vorgeschichte des Objektes sollten jedoch in Feld #750 gemacht werden. Vorbesitzer von historischen Beständen bzw. Unikaten sollten generell zusätzlich für Register 1 in den Kategorien #100ff./#120ff mit Teilfeld i mit Inhalt 'g' erfaßt werden.

Normierte Angaben für den Index stehen ansonsten in Feld #054r. Interne Vermerke werden in #020 abgelegt. Angaben für den Index stehen in #054aff.

Textform. Keine Indexauswertung.

#054a Zugangsart

a
Altbestand
b
Behörden-, Pflichtablieferung
d
DFG [SSG-Nummer] (Form: #054adNummer)
f
Fund
g
Geschenk
k
Kauf
l
Leihgabe
p
Depositum
s
Stiftung
t
Tausch
v
Vermächtnis
u
unbekannt

Auswertung: Text: nein – Register: 11, Segment E mit Erwerbungsjahr bzw. -datum.

#054b Bestellunterlage, Katalog einer Auktion etc. in Kurzform

Ein nur interner Nachweis steht in Feld #054h. Bei der Eingabe ist auf die Sortierung zu achten. Beispiel: #054bStargardt, Katalog 654 (1993), Nr. 134.

Auswertung: Text: ja – Register: 2.

#054d Zugangsdatum

bzw. Zugangsjahr

Form: [TT.MM.]JJJJ

Auswertung: Text: nein – Register: 11, Segment E mit Zugangsart und Preis.

#054h Lieferant

Lieferant, Verkäufer, Schenker, abgebende Institution etc.

Angaben nur, falls nicht sinnvoller in #100ff./#120ff., #054b oder #054r einzutragen.

Auswertung: Text: nein – Register 11, Segment E mit Erwerbungsjahr.

#054l Verlust. Abgang

Form: FreitextDatum der Abgabe, des Verlustes

Die Datumsangabe, seit wann z.B. ein Objekt verschollen ist, wird mit an Freitext angefügt. Vorschlag für Standardeingabe: „VerschollenDatum“. Datum in der Form TT.MM.JJJJ.

Auswertung: Text: ja – Datum in Register 11, Segment L.

#054p Preis

Preise in DM werden zuerst angegeben, dann nach Gleichheitszeichen eventuell der Originalbetrag in der ausländischen Währung: #054p30,50 DM=100 ff. Nur die DM-Preise kommen ins Register.

Auswertung: Text: nein – Register: 11; Segment E mit Jahr der Erwerbung und Erwerbungsart.

#054r Besitzvermerke

Angaben zu Besitzvermerken, Exlibris, Stempeln, Wappen in Registerform.

Mehrere Angaben werden durch  getrennt.

Auswertung: Text: falls #054 unbesetzt – Index: Register 3.

#054w Wert

Versicherungs- bzw. Schätzwert.

Mehrere Angaben werden durch  getrennt.

Mit Angabe des Jahres [Datums], in dem die Wertbestimmung erfolgt, und u.U. dem Namenskürzel desjenigen, der die Wertbestimmung vornahm.

Form: #054wWert¸WährungJahr¸/¸Schätzer

Auswertung: Text: nein – Register: 11, Segment W mit Signatur.

#062 Mitteilungen an die Zentraldatei

Auswertung: Text: nein – Register: 11, „M ZD“ als Hinweis für das Vorliegen einer Eintragung.

#074 Zugangsnummer. Inventarnummer

Mehrere Angaben werden durch  getrennt.

Auswertung: Text: ja – Register: 9.

#074a Alte Inventarnummer

Mehrere Angaben werden durch  getrennt.

Auswertung: Text: ja – Register: 9.

#074g Aktenzeichen (Geschäftsakte, Handakte)

Mehrere Angaben werden durch  getrennt.

Auswertung: Text: ja – Register: 9.

1.1.1 Signaturkategorien

    1. #080 Signatur
    2. #080a Alte Signatur
    3. #080b Signatur Bilddokumentation
    4. #080c Signatur Papierkopie
    5. #080d Signatur Digitalisierung
    6. #080f Signatur Sicherungsverfilmung
    7. #080g Grundsignatur
    8. #080m Signatur Sekundärformmaster
    9. #080o Signatur Original
    10. #080p Parallelsignatur
    11. #080r Signatur Restaurierungskartei
    12. #080s Signatur anderer Institutionen
    13. #080v Signatur Videoaufnahme
    14. #080w Arbeitssignatur

#080 Signatur

Signaturstufen werden durch getrennt. Eine Vorlageform (Druckform) wird, falls nötig, mit '=' angeschlossen; jeweils für jede Stufe, also für den Bereich zwischen zwei -Zeichen. Das Trennzeichen darf viermal vorkommen.

Beispiele: #080 N 250B 023 #080 Slg 2505-40=Bl. 5-40

Um Signaturen sortierfähig zu machen, können führende Nullen eingegeben werden, ohne die Signatur zweimal eintragen zu müssen. Sie werden dann bei der Druckaufbereitung vom Anfang jeder Signaturstufe weggenommen (0 nach Leerzeichen und ).

Auswertung: Text: ja – Register: 9.

#080A#080Z Signaturen anderer (identischer) Exemplare.

Auswertung: Text: ja – Register: 9.

#080a Alte Signatur

Mehrere Angaben werden durch  getrennt.

Auswertung: Text: ja – Register: 9.

#080b Signatur(en) der Bilddokumentation

Mehrere Angaben werden durch  getrennt.

Auswertung: Text: ja – Register: 9.

#080c Signatur(en) von Papierkopien

Mehrere Angaben werden durch  getrennt.

Auswertung: Text: ja – Register: 9.

#080d Signatur(en) der digitalen Speicherung

(falls nicht #013?).

Mehrere Angaben werden durch  getrennt.

Auswertung: Text: ja – Register: 9.

#080f Signatur(en) der Sicherungs- und/oder Schutzverfilmung

Mehrere Angaben werden durch  getrennt.

Angaben zur Benutzung, etwa zur Sperrung des Originals, erfolgen in #015.

Auswertung: Text: ja – Register: 9.

#080g Grundsignatur

(falls in #080 z.B. eine Aufstellungssignatur steht und #074 nicht zutrifft.

Auswertung: Text: ja – Register: 9.

#080m Signatur/Standort des Sekundärformmaster (Mikroformmaster)

Eingabe von „Sigel:¸Signatur“ oder „Ländercode¸/¸Ort,¸Name:¸Signatur“.

Auswertung: Text: ja – Register: 9.

#080o Signatur/Standort des Originals

falls eine Reproduktion katalogisiert wird.

Form: Sigel:¸Signatur

oder

Form: Ländercode¸/¸Ort,¸Name:¸Signatur

Auswertung: Text: ja – Register: 9.

#080p Parallelsignatur

Mehrere Angaben werden durch  getrennt.

Auswertung: Text: ja – Register: 9.

#080r Signatur/Kennung der Restaurierungskartei/-datei

Mehrere Angaben werden durch  getrennt.

Auswertung: Text: ja – Register: 9.

#080s Signatur(en) anderer Institutionen

Drucke:
Signaturen identischer Exemplare anderer Institutionen.
Nachlässe und Archivbestände:
Korrespondierende Teile in anderen Institutionen.

Form: ¬Wendg.¬Sigel1:¸Sign.1Ländercode¸/¸Ort,¸Name2:¸Sign.2Sgl.3:¸Sign.3

Auswertung: Text: ja – Register: 9.

#080v Signatur(en) von Videoaufnahmen

Mehrere Angaben werden durch  getrennt.

Auswertung: Text: ja – Register: 9.

#080w Arbeitssignatur

Kategorie u.a. zur provisorischen Sortierung.

Auswertung: Text: ja (falls #080 nicht vorhanden) – Register: 9.